Begleitung

Vertrauen, Offenheit und mitfühlende Präsenz in der Begleitung schwer kranker und sterbender Menschen

 

Wer Sterbenden authentisch begegnen will und sie in ihrem leidvollen Weg in den Tod unterstützend und stärkend begleiten möchte, braucht ein tiefes Verstehen der eigenen inneren psychischen Prozesse, die durch die unmittelbare Begegnung mit Leid und Tod ausgelöst werden.

VERTRAUEN

Wollen wir den Menschen in ihrer tiefen Angst vor Leid und Tod wirklich helfen, müssen wir diese Angst zuerst in uns selbst erkennen und überwinden, indem wir Vertrauen in das entwickeln, das größer ist als Leid und Tod. Vertrauen ist das ursprünglichste. Ein kindliches Urvertrauen in das, das nicht geboren wird noch stirbt, das uns im Leben, Tode und danach immer begleitet und trägt, schenkt Furchtlosigkeit.

OFFENHEIT

Weiterhin brauchen wir vollkommene Offenheit uns selbst gegenüber. Offenheit ist das nächste. Durch sie gewinnen wir Klarheit und lernen zu sehen, in welchem Ausmaß wir noch selbstbezogen sind und Grenzen zwischen uns und andere ziehen, die das Gefühl tiefer Verbundenheit blockieren.

MITFÜHLENDE PRÄSENZ

Mitfühlende Präsenz bedeutet selbstvergessen im Hier und Jetzt zu sein und anderen seine ganze Aufmerksamkeit und mitfühlende Hinwendung zu schenken. Auf diese Weise entsteht eine Begegnung von Herz zu Herz, die uns und dem Sterbenden Frieden und Erfüllung schenkt.

 

WORKSHOPS

Zur obigen Thematik biete ich eintägige Workshops an.

Im Mittelpunkt steht, das Licht des Gewahrseins auf sich selbst zu richten und sich frei von Vorurteilen und Wertungen zu betrachten.

Kurze Vorträge, einfache Übungen, Betrachtungen und Meditationen helfen dabei, tiefer zu verstehen wie grundlegend Vertrauen, Offenheit und mitfühlende Präsenz für eine über den Tod hinausreichende Heilung von Psyche und Geist sind.